23.01.2013
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Ab Montag rollen die neuen rot-weißen Stadtbusse durch Wangen


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Freuen sich auf dem Marktplatz über die neuen Stadtverkehrsbusse (von rechts): OB Michael Lang, Busunternehmer Thomas Heine, Bürgermeister Ulrich Mauch und Hauptamstleiter Hermann Weinschenk.

Am Freitag noch standen sie Seite an Seite zur Besichtigung vor dem Wangener Rathaus. Doch schon ab Montag, 23. Januar, werden sie getrennt im städtischen Linienverkehr durch Wangen rollen: die beiden nigelnagelneuen und jeweils 220 000 Euro teuren MAN-Niederflurbusse des Omnibus-Verkehrs Wangen (OVW).

„Die sehen aber gut aus“, lautete das erste Urteil des ersten Bürgers der Stadt, OB Michael Lang. „Freut mich, dass Sie zufrieden sind“, entgegnete gestern um Punkt 12 Uhr Thomas Heine, dessen Fahrzeuge im Auftrag der Stadt für den OVW auf Achse sind. Wie der Busunternehmer verriet, sei man erst am Abend zuvor mit dem Bekleben der in den Wangener Stadtfarben rot und weiß lackierten Busse fertig geworden. Auf beiden Fahrzeugen mit jeweils 27 Sitz- und 52 Stehplätzen prangen nun weithin sichtbar die bekannten Logos der Stadt, die auch im Tourismus ihre Verwendung finden.

„Die sind aber lang“, befand unterdessen ein älterer Herr, der als einer der ersten die Chance zur Besichtigung nutzte. „Circa 20 Zentimeter länger als die alten“, klärte ihn Thomas Heine sachkundig auf. Was die Neuen freilich schon beim ersten, kurzen Blick von ihren Vorgängern unterscheidet, ist eine Rollstuhlrampe im hinteren Ein- und Ausstiegsbereich. Thomas Heine: „Damit haben wir einen der Kritikpunkte ein für allemal beseitigt“, mit dem wir zurecht aus dem Kreis älterer Menschen sowie Bürgerinnen und Bürgern mit Behinderung immer wieder konfrontiert worden sind.“ Die Kritik, dass die Busse vor allem für die Fahrt durch die Altstadt, überdimensioniert seien, lässt der OVW-Geschäftsführer indes nicht gelten: „Natürlich sind die Busse nicht zu jeder Tageszeit mit Fahrgästen voll ausgelastet. Aber zu den Stoßzeiten, wie etwa im Schülerverkehr, morgens und mittags also, sind die Busse fast übervoll. Und darauf müssen wir Rücksicht nehmen.“

Auch das heikle Thema Verspätungen sei mit Inbetriebnahme der neuen Fahrzeuge nicht vom Tisch. Thomas Heine: „In einem höchst ausgeklügelten System bedienen wir mit zwei Bussen alle sieben Linien der Stadt. Wenn dann beispielsweise in der Altstadt der Verkehr durch Lieferfahrzeuge oder nicht korrekt geparkte Pkw behindert wird, ist die Verspätung programmiert.“ Als besonderes Problem sieht Heine auch die Ampelschaltungen, die im Gegensatz zu so manch anderen Städten nicht den Bedürfnissen des Linienverkehrs angepasst sind. „Zusammen mit der Stadt arbeiten wir aber daran“, versichert der Busunternehmer. „Auch die langen Wartezeiten an der Bahnschranke müssen sich natürlich generell ändern.“

Grundlegend verändern soll sich die Sicherheit in den Bussen durch den Einbau dreier Kameras, die 24 Stunden lang sämtliche Vorkommnisse in den Bussen festhalten. Mit einer sogenannten Telematik kann zudem nachgewiesen werden, ob die Busse zu schnell oder zu langsam unterwegs waren. „Wobei“, so Thomas Heine, „das Geschwindigkeitsempfinden oft sehr subjektiv ausfällt“. Das hätten Radarkontrollen gezeigt.


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