Der Reisebus – ein sicheres Verkehrsmittel

Busse sind nachweislich am wenigsten in Unfälle verwickelt. Für Busreisende ist das Risiko, Schaden durch einen Unfall zu erleiden, gering. Im Vergleich zum PKW mit 70.0 % beträgt die Unfallhäufigkeit beim Bus 0.2 % pro Mrd. gefahrener Personenkilometer. Wer in den Reisebus steigt, entscheidet sich für Sicherheit. Die Busse sind mit einer Vielzahl modernster Sicherheitssysteme ausgestattet, wie zum Beispiel:

  • ABS / Anti-Schlupfregelung (ASR)
  • Tempobegrenzer
  • verschleißfreie Zusatzbremsen
  • Abstandsregler
  • Sicherheitsgurte
  • stabileFahrgastzellen mit Überrollschutz
  • Navigationssysteme uvm.

Reisebusse werden in Deutschland in sehr kurzen zeitlichen Abständen vom TÜV auf die technische Sicherheit überprüft. So müssen die Busse jedes Jahr zur Hauptuntersuchung und werden ab dem vierten Jahr der Zulassung zusätzlich vierteljährlich einer sogenannten Sicherheitsprüfung (SP) unterzogen. Im 2. und 3. Jahr erfolgt diese Prüfung je einmal. Die Busse werden darüber hinaus in Fachwerkstätten regelmässig gewartet und auf die Sicherheit überprüft. Ein weiterer entscheidender Sicherheitsfaktor ist die gute Ausbildung und die Erfahrung der Busfahrerinnen und -fahrer, die neben dem "normalen" Führerschein über einen "Personenbeförderungsschein" verfügen müssen. Die Fahrerinnen und Fahrer werden in regelmässigen Abständen durch gesetzlich vorgeschriebene ärztliche Untersuchungen auf ihre gesundheitliche Eignung zur Fahrgastbeförderung überprüft. Regelmässige Fahr- und Sicherheitstrainings sowie technische Schulungen dienen der Aus- und Weiterbildung. Die strikte Einhaltung der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten für das Fahrpersonal garantiert darüber hinaus ein Höchstmaß an Sicherheit für die Fahrgäste.

Bus & Umwelt

Bus fahren heißt Kraftstoff sparen. Allein in den letzten zehn Jahren ist der Kraftstoffverbrauch von Bussen um fast 15 Prozent zurückgegangen - obwohl die Motoren leistungsfähiger und die Busse durch neue aktive und passive Sicherheitselemente schwerer geworden sind. Der Bus ist das Verkehrsmittel mit dem geringsten Kraftstoffverbrauch pro zurückgelegtem Personenkilometer.

Moderne Reisebusse werden von verbrauchs- und emissionsarmen Motoren neuester Bauart angetrieben, die den aktuellen EURO-Normen zur Schadstoffbegrenzung entsprechen und verfügen über wirksame Katalysatoren. Kein anderes Verkehrsmittel hat daher eine so positive Bilanz bei der Gesamtemission von Schadstoffen wie der Bus.

Busfahrer / Lenk- & Ruhezeiten

Es gibt eine ganze Reihe von Voraussetzungen, um den Beruf des Busfahrers ausüben zu dürfen: Neben dem eigentlichen Führerschein braucht ein Buschauffeur einen speziellen Omnibus-Führerschein, der auf jeweils fünf Jahre befristet ist. Mit der Einführung des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes (BKrFQG) vom 14. August 2006 wird in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union für gewerblich eingesetzte Fahrerinnen und Fahrer eine über die Fahrerlaubnis-Ausbildung hinausgehende Grundqualifikation und Weiterbildung eingeführt.

Jeweils nach fünf Jahren nach Erwerb der Grundqualifikation bzw. beschleunigten Grundqualifikation müssen die Kenntnisse durch die Teilnahme an einem 35 Stunden zu je 60 Minutenumfassenden Unterricht aufgefrischt werden. Spätestens bis zum 10.09.2013 müssen alle Fahrerinnen und Fahrer Personenverkehr, die auf Grund der Übergangsregelung keine Grundqualifikation absolvieren mussten, an einer Weiterbildung teilgenommen haben. Außerdem muss die gesundheitliche Eignung des künftigen Fahrers attestiert werden. Ab dem 50. Lebensjahr müssen sich Busfahrer sogar alle fünf Jahre einer eingehenden medizinischen Untersuchung hinsichtlich Orientierungsleistung, Konzentrationsfähigkeit, Belastbarkeit und Reaktionsgeschwindigkeit unterziehen. Für Busfahrer gilt generell ein absolutes Alkoholverbot. Auch der Genuss sonstiger, "die Tätigkeit beeinträchtigender Mittel" ist untersagt. Ab dem 11. April 2007 tritt die neue Verordnung (EG) 561/2006 als das Herzstück der Fahrerüberwachung in Kraft. Sie löst die Verordnung (EWG) 3820/85 ab. Darin sind die Lenk- und Ruhezeiten für alle Mitgliedsländer der EU geregelt.

Tageslenkzeit
Die Tageslenkzeit darf neun Stunden nicht überschreiten, zweimal pro Woche darf sie jedoch auf zehn Stunden ausgedehnt werden.

Lenkzeit-Unterbrechungen
Die ununterbrochene Lenkzeit darf 4,5 Stunden nicht überschreiten. Nach 4,5 Stunden ununterbrochener Lenkzeit muss der Fahrer eine Ruhezeit von mindestens 45 Minuten einhalten.

Nach der VO(EG) 561/2006 darf die Lenkzeitunterbrechung ab 11. April 2007 innerhalb einer Tageslenkzeit bzw. der 4,5 Stunden, wie folgt aufgeteilt werden:

1. Pause mind. 15 Minuten
2. Pause mind. 30 Minuten

Wochenlenkzeit
Die Wochenlenkzeit beträgt im Rahmen der Vorschriften ab dem 11. April 2007 bis zu 56 Stunden. Die wöchentliche Ruhezeit muss nach spätestens 6Tagen/6 Tageslenkzeiten genommen werden.

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